Samstag, 20. Dezember 2008

Kleinstgewerbe in China

Asiaten sind sehr unternehmensfreudig. Daher wuselt es an jeder etwas breiteren Straße an Leuten mit unzähligen Geschäftsläden, Verkaufsständen, Wägelchen, Bauchläden oder Personen, die kleine Decken auf die Wege gelegt haben, um mehr oder weniger nützliche Flohmarktartikel zu verkaufen oder mehr oder weniger leckere Snacks, angefangen von wirklich leckeren Ananasstücken und Eierkuchen bis hin zu deftig gegrillten Lammspießchen und Hühnerfüßchen.

Auch werden an jeder Ecke auf offener Straße unzählige Dienstleistungen angeboten, und das zu stets gleich zu Dutzenden: Schuhputz, Fahrradreparatur, Wahrsagerei, Warentransport - und auch das in den verschiedensten Variationen: ob auf einem Motorroller, auf einem Fahrrad (selbst eine Waschmaschine) oder einfach nur eine Schubkarre oder zwei Körbe auf einer Stange gebunden - alles erscheint hier möglich und machbar. Einige schlichte Bilder:




Dass Chinesen sehr einfallsreich sind, wenn es um Kleinstgewerbe geht, zeigt vielleicht eine Begebenheit, die uns vorgetragen worden ist: Als in unserer Stadt im Sommer diesen Jahres einige wichtige Straßen durch ein Hochwasser unpassierbar geworden waren, da sie bis zur Hüfthöhe unter Wasser stand, kamen einige findige Leute auf die Idee, Personen gegen eine Gebühr Huckepack über die Straße zu tragen. Es sei zu jener Zeit DIE Geschäftsidee gewesen~

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