Dienstag, 16. Dezember 2008

Seikens Sprachunterricht

Die Auswahl an Sprachschulen ist in China unglaublich groß. Meine Sorge, keine geeignete Schule zu finden war daher unbegründet. Die meisten Schulen hier kosten zwischen 300-400 Euro für ein ganzes Semester inklusive Visum und es sind unglaublich viele ausländische Studenten angemeldet~

Da ich allerdings kein ganzes Semester hier bleibe und zudem noch mitten in einem angefangenen Semester angekommen bin, habe ich mich für Privatunterricht entschieden. Die sind zwar teuerer, aber da der Stundenlohn hier in China sehr niedrig ist, ist das bezahlbar. Dazu bin ich an eine große und renommiertete Universität der Stadt, und habe mich dort als Sprachstudent "immatrikulieren" lassen.

Angefangen hat mein Unterricht am Mittwoch vor zwei Wochen, jeden Tag bekomme ich 4 Stunden Unterricht und jede Menge Hausaufgaben. Meine Lehrerin, sie ist etwa so alt wie ich, ist streng, aber glücklicherweise sehr engagiert und absolut kompetent. Trotz ihrer Disziplin hat sie zudem noch Sinn für jede Menge Humor und da sie nächsten Monat heiratet, ist sie jeden Tag supergut drauf - kurzum: die Lehrerin und der Unterricht sind genial.


Interessant finde ich aber vor allem ein Gefühl beim Schulbankdrücken: Der Drang sich vor schweren Hausaufgaben zu drücken, oder bei Wahlmöglichkeiten immer die leichtere Variante wählen zu wollen - da fühlt man sich doch wieder als Schüler zurückversetzt ^^ Außerdem hilft mir das sehr, all meine Freunde in Frankurt zu verstehen, die ich in dem koreanischen Sprachkurs so sehr mit Grammatikpaukerei gequält habe ~~~

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

*schluchts*

Daaaanke!