
Angefangen hat alles mit einem bürokratischen Akt, der selbst in Deutschland nur schwer zu übertreffen ist. Am Büro 1 musste ich anstehen um mich überhaupt zum Test anzumelden und bekam dafür Anmeldeformulare ausgehändigt.
Die musste ich dann woanderst ausfüllen. Ausgefüllt musste ich sie wieder ins Büro 1 bringen. Dort wurden sie kurz geprüft und ich wurde ins Büro 2 geschickt. Dort musste ich das ganze bezahlen. Mit der Quittung durfte ich wieder ins Büro 1 um einen Stempel zu bekommen und schon wurde ich in den ersten Untersuchungsraum geschickt.
Ich hatte einige verschiedene Test´s zu bestehen. Der erste war ein Sehtest. Leider hatte ich gerade an diesem Tag meine Brille verloren und musste der chinesischen Ärztin erklären, dass ich für den Sehtest meine Sonnenbrille brauch, weil die ja auch Stärke hat. :-)
Dann gab´s noch nen Hörtest und mein Gewicht wurde aufgenommen. Ich bin jetzt 3cm kleiner als normal, aber dafür 4kg schwerer als ich eigentlich dachte. Ich mach mir langsam Sorgen was China so aus mir macht...Nach einer Ultraschalluntersuchung und interessanten Röntgenaufnahmen musste ich noch eine Art EKG machen. Dazu bekam ich Geräte angesteckt, die mich irgendwie an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erinnerten. :-)
Nach der Blutabnahme musste ich noch eine Urinprobe abgeben. Dazu bekam ich einen recht kleinen Becher in die Hand gedrückt und musste damit auf die Toilette in einem anderen Stockwerk. Auf dem Rückweg hatte ich wirklich Angst, dass ich was verschütte, da ich die Treppen überwinden musste und der Becher wirklich nicht der Größte war... ;-)
Zwei Tage später konnte ich dann die Ergebnisse abholen und ich bin durchgekommen und darf mich jetzt für das Studentenvisum bewerben.
3 Kommentare:
gratuliere - man muss den becher aber nicht randvoll füllen ;-)
in der groesse ist es selbst mit einem nicht randvollen Becher schwer... :-)
Aber danke
wieso sind denn die Socken so halb aufgerollt und was macht die Frau auf dem Bild?
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